Rückblick auf das Jahr 2011 der Fußballschule:

Äußere Bedingungen:

Was im Rückblick 2010 erwähnt wurde, gilt im Wesentlichen auch für das Jahr 2011, dem 3. Jahr der Fußballschule!

Die Kooperation mit der Maria-Victoria-Schule und dem FV Ottersweier funktioniert weiterhin hervorragend. Alle profitieren davon:

Für die MVS ist es ein attraktives Nachmittagsangebot, das überwiegend von Grundschülern genutzt wird (die Schüler der weiterführenden Schulen haben mehrmals Nachmittagsunterricht!). Die Eltern sind äußerst erfreut über dieses Angebot, sodass dies auch ein enormer Standortvorteil für unsere Schule ist!

Dem FV Ottersweier werden junge Fußballer zugeführt und die Jungs, die bereits beim FVO spielen, erhalten ein weiteres, qualifiziertes Training, sodass sie sich fußballerisch weiterentwickeln.

Die Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Frank Steurer klappt hervorragend und wir ergänzen uns sehr gut, sowohl was den Hausaufgabenbereich als auch den fußballerischen Bereich betrifft!

Der Montagnachmittag ist bei den Teilnehmern bereits ein Fixpunkt in ihrem Wochenkalender, sodass der Besuch der Lern-und Trainingseinheiten relativ stabil blieb: Zur Hausaufgabenbetreuung kamen meistens ca. 15 Kinder, beim Training waren es dann in der Regel 28-35!

Die Mädchenquote hat sich inzwischen „verdoppelt“ – wir hatten jetzt schon 2 Mädchen, die regelmäßig kamen!

Auch die Ferientermine haben sich bewährt, da die Schüler einfach eine gewisse Regelmäßigkeit brauchen und sie eben gerade in den Ferien genug Zeit haben.

Die meisten Kinder kommen natürlich aus Ottersweier; mit Frank Steurer kommen ca. 5-7 Kinder aus Altschweier und einige andere kommen aus Schwarzach, Bühl und Umgebung!

Mit dem Wetter hatten wir Glück, sodass wir nie abbrechen oder unterbrechen mussten; wir konnten auch immer den Rasenplatz oder das von der Sportstiftung Biniok finanzierte Kleinspielfeld benutzen.

Seit Oktober führe ich nun die Aktivität als „Fußball-AG“ der MVS alleine in der Sporthalle bis März weiter und auch hier kommen fast jeden Montag 28-32 fußballinteressierte Kinder, was eben die Beliebtheit dieses Angebots zeigt!

Inhaltliche Bedingungen:

Wie 2010 schon erwähnt, sollen die Schüler sowohl sportlich (fußballerisch), schulisch, aber auch persönlich gefördert werden.

Dies ist weiterhin Voraussetzung und Hintergrund bei allen Übungs-, Lern- und Trainingsformen.

Im sportlichen Bereich bildeten wir auch in diesem Sommer (April-September) Leistungsgruppen, da die fußballerischen Unterschiede teilweise sehr groß waren!

Dies hat sich bewährt und wir sehen in jeder Beziehung große Fortschritte: Der Schwerpunkt unserer Trainingseinheiten liegt weiterhin im spielerischen und technischen Bereich – bei Schülern, die regelmäßig teilnehmen, können wir erstaunliche Fortschritte beobachten!

Ein Schüler der MVS (Leo Hocak) spielt inzwischen beim KSC in der C-Jugend; er nahm als Grundschüler von 2006-2009 an der Fußball-AG und im Jahre 2009 auch noch an der Fußballschule teil.

Schulisch hilft den Kindern die Hausaufgabenbetreuung sehr, da sie mit Hilfe von Pädagogen ihre Aufgaben erledigen können oder Probleme lösen können!

Die Laptops mit ihren Lernprogrammen sind weiterhin ein begehrtes Medium, wenn die schriftlichen Aufgaben erledigt wurden; zu den Büchern der Mediathek greifen die Schüler weniger oft!

Persönlich entwickeln sich die Kinder natürlich in verschiedenster Weise (siehe Bericht vom letzten Jahr!); auffallend ist auch die hervorragende Integration von Kindern aus den verschiedensten Ländern und Kulturen in unserer Fußballschule!

Besondere Aktivitäten:

Haupt-und Schwerpunkt der Fußballschule ist das „Lernen und Fußball spielen“ am Montag!

Wenige, gezielte Aktivitäten sollen aber als Höhepunkte das Projekt ergänzen und bereichern!

In diesem Jahr organisierte ich an der MVS aus Anlass der „Frauen-WM 2011“ eine Mini-WM für Mädchen aus den Grundschulen Ottersweier, Lauf und Unzhurst – die Sportstiftung Biniok stiftete dazu die Preise und Pokale!

Zu Ferienbeginn führten wir auf dem schon erwähnten Kleinspielfeld des FVO ein sogenanntes „Ferienturnier“ durch; alle Spieler erhielten anschließend kleine Preise und wurden danach zu einem Pizza-Essen von der Sportstiftung Biniok eingeladen.

Im September besuchte uns Christian Coratella, ein ehemaliger Schüler von mir aus Bühl, der in den letzten Jahren einer der besten und erfolgreichsten Fußballer Südbadens war. Außerdem erhielt er für vorbildliches Verhalten einen Fairness-Preis des DFB!

Die Idee dabei war, den Schülern zu zeigen, dass es auch in unserer nächsten Umgebung noch Vorbilder gibt!

Im Oktober waren wir dann unter dem Motto „Ein Tag in der Sportschule“ zu Gast in der Südbadischen Sportschule Steinbach, wo die Kinder einen Wettbewerb durchführten, Fußball spielten und schwammen und so vor allen Dingen mal eine Sportschule kennenlernen konnten!

Im Januar sind wir schließlich zum Bundesligaspiel SC Freiburg-FC Augsburg vom Bundesligisten aus dem Breisgau eingeladen, da wir bei deren Aktion „Freunde statt Fremde“ zum Thema „Integration“ mitmachten.

Dies ist dann der Abschluss des Jahres 2011 für die Fußballschule!

Auch 2011 nahm die Fußballschule mit ihrem Konzept an verschiedenen Wettbewerben, u.a. des DFB, teil und gewann dabei verschiedene Preise. Es waren u.a. T-Shirts für die Kinder, aber auch Ball- und anderes Trainingsmaterial. Viele der Bälle haben wir unseren Kooperationspartnern, der Schule bzw. dem FVO, zur Verfügung gestellt.

In der Präsentationsbroschüre der Sportstiftung Biniok habe ich das Konzept und die Arbeit der Fußballschule dargestellt.

Als Leiter möchte ich betonen, dass die erfolgreiche Arbeit nur möglich war durch die hervorragende Unterstützung der Sportstiftung Biniok, deren Vorsitzender Heinz Biniok auch 2011 ein offenes Ohr für die Belange der Fußballschule hatte!